Liebe Nachbarn!
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir unseren Kiez und unsere Nachbarschaft voran bringen - Sie sind diejenigen, die hier leben und auf die es ankommt.
In mehreren Runden von Abfragen bei verschiedenen Gelegenheiten sowie vielen persönlichen Gesprächen kommen wir immer wieder auf die Knackpunkte im Kiez: Sie wünschen sich ein besseres nachbarschaftliches Leben, mehr Integration verschiedener Gruppen, weniger Verkehrslärm, weniger Gefahrenpunkte auf der Straße, belebte Ladengeschäfte, weniger Hunde- und sonstigen Dreck, einen hübscheren Kiez, gemeinschaftliche Verantwortung aller Einwohner für Zusammenleben und Umgebung.
Über das bezirkliche Stadtteilmanagement haben wir die Möglichkeit, Projekte und / oder Aktionen, die Sie diesbezüglich umsetzen möchten, organisatorisch und finanziell zu unterstützen.
Auch der Nachbarschaftsladen in der Tauroggener Straße steht als Plattform für Ihre Aktion, Ihre Idee zur Verfügung.
Bitte machen Sie einen Vorschlag oder äußern Sie Ihre Idee!
Wie geht das?
- Sie melden sich bis zum 25. April im Kiezbüro mit Ihrer Idee und am besten auch schon mit einigen Mittätern (das können wir aber auch später noch regeln)
- Wir überlegen gemeinsam, was Sie brauchen, um die Idee zu verwirklichen
- Mit Ihnen zusammen stellt das Kiezbüro einen Antrag beim Stadtteilmanagement über die benötigten Geldmittel
- Nach der (kurzfristigen) Bewilligung kann mit der Umsetzung begonnen werden – unser Kiez wird schöner und immer mehr Menschen beteiligen sich.
Sie errechen mich im Kiezbüro unter der Telefonnummer 344 58 74 (auch AB) oder per mail
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. Bitte beachten Sie, dass das Kiezbüro zwischen dem 6. und 17. April, in den Osterferien, nicht besetzt ist.
Rufen Sie einfach an oder kommen Sie vorbei, wir sprechen über Ihre Idee … mag sie auch noch so „unrealistisch“ sein.
Zur Illustration und Anregung habe ich im Anhang einige Projekte, laufende und mögliche, beschrieben; ich bin sicher, dass Sie selbst noch viele Ideen haben, die Sie gemeinsam mit Nachbarn umsetzen möchten.
Darauf freut sich, mit besten Grüßen, Astrid Scheld
Projektmöglichkeiten
Was schon ist:
Die AG Kultur veranstaltet Abende mit verschiedenen kulturellen Events, teilweise mit Kulturschaffenden aus dem Kiez, teils von außerhalb. Das Angebot bietet eine wohnortnahe Möglichkeit, die Freuden der Kultur zu genießen und / oder sich mit den Phänomenen der Welt auseinanderzusetzen.
Einwohnerinnen und Einwohner bieten im Nachbarschaftsladen ein offenes Freitags-Treffen (Kiez-Café) an: Nachbarn kommen miteinander ins Gespräch und starten gemeinsam ins Wochenende.
Die AG Kiezzeitung produziert pro Jahr 3 Ausgaben des Insel-Echo mit Berichten aus und über den Kiez sowie auch darüber hinaus.
Im Nachbarschafsladen bieten unter dem Motto „für eine bessere Nachbarschaft“ engagierte Menschen offene Bastelgruppen an eine Malgruppe entsteht, Pläne für die nächste Runde Baumscheiben-Beflanzung werden geschmiedet. Kommunikation unter den Nachbarn kommt in Gang.
Gelebte Nachbarschaft: eine Mitarbeiterin des Kiezbüro baut gemeinsam mit interessierten Einwohnern ein Netzwerk auf; Patenschaften für Kinder und Jugendliche, Einkaufshilfen für Senioren, und anders – alles unter dem Motto „Für – mit – voneinander – leben – lernen – profitieren – ein Netzwerk für gelebte Nachbarschaft“
Projekt Zivilcourage: „ich setze mich für das, was ich für richtig und wichtig halte!“ Ob der Umgang mit Drogen im öffentlichen Raum das Thema ist, oder die Situation an den Schulen … etwas kann man immer tun!
Was noch werden kann – wenn Sie Lust darauf haben und mit machen: Gemeinsam stark: Die Gewerbetreibenden der Tauroggener Straße haben die Idee, am Eingang der Straße eine Schautafel aufzustellen, die Auskunft darüber gibt, was die Tauroggener Straße bzw. der Kiez zu bieten hat. Gemeinsam mit dem Kiezbüro und den Gewerbetreibenden werden Idee und mögliche Inhalte dieser Info-Säule ausgearbeitet und weiterentwickelt und Konzepte zur Finanzierung und Aufstellung einer Litfasssäule oder Schautafel erarbeitet, die den Kiez informativ repräsentiert.
Schöner Kiez: Anwohner ärgern sich über die zunehmende Verschmutzung des Kiezes und überlegen gemeinsam, mit welchen konzertierten Aktionen man die Verursacher darauf aufmerksam machen kann, dass es sich in einem sauberen und schönen Kiez besser lebt. Ideen zu Aktionen, die Spaß machen und wirken werden entwickelt, z.B. Straßentheater-Aktionen, Handzettel und Plakate, Tüten-Spender für Hundekot.
Marktforschung: Der Markt muss wiederbelebt werden, finden viele Einwohner des Kiezes und machen sie daran, einen Trödel-Markt aus eigenen Beständen zu veranstalten. Das wiederum findet die AG Nachbarschafsladen eine gute Idee und veranstaltet erst mal einen Kinderklamotten-Basar im Nachbarschaftsladen…
Kiez-Foto: Foto-und Kiezbegeisterte veranstalten einen Fotowettbewerb, aus den 12 schönsten Bildern wird ein Kalender für 2010 – und eine Ausstellung natürlich!
Interkulturelle Tafel: Menschen aus verschiedenen Nationen kochen und essen zusammen, aus den gesammelten Rezepten entsteht das gemeinsame interkulturelle Kiezkochbuch … und weil es so schön war, wird die Kieztafel zu einer Tradition
Insel-Lauf für Tempo 30: Einwohner organisieren einen Insel-Rundlauf – ein Sponsorenlauf für eine interaktive Tempo-30-Tafel vor der Grundschule …
Kiez-Geschichte: Eine Gruppe engagierter Einwohner interessiert sich dafür, wie das Leben früher war und sammelt mit „Ureinwohnern“ des Kiez gemeinsam eine Ausstellung über das Leben vor 50 (oder mehr?) Jahren.
Der Möglichkeiten sind so viele … und noch viel mehr!
Kiezbüro c/o DorfwerkStadt –e.V. * Mierendorffstraße 6 * 10589 Berlin * Tel: 030-344 58 74 + Fax: 340 96 348 e-mail:
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