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AG VerkehrDie AG „Verkehrskonzept“ befasst sich mit der Verbesserung der verkehrlichen Situation im Bereich der Mierendorffinsel. Es sollen die Probleme erfasst und eigene Vorstellungen erarbeitet werden. Die Konzepte werden nach Möglichkeit an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Außerdem soll auf Verkehrskonzepte des Landes Berlin eingewirkt und deren tatsächliche Umsetzung begleitet werden.
Die AG Verkehr beschäftigt sich derzeit mit folgenden Projektideen: 1. Uferwanderweg Mierendorff-Insel Entlang der gesamten Mierendorff-Insel soll ein vollständiger Ufer-Wander- und Radweg entstehen. Bisher ist er in großen Anteilen schon vorhanden. Als Spazier- und Erholungsweg erhält er aber erst dann eine besondere Qualität, wenn er wirklich ohne Lücken vollständig ist. An ausgewählten Stellen sollen auch Sitzbänke zum Verweilen einladen. Verbesserungen sind entlang des Tegeler Weges – zwischen Max-Dohrn-Straße und Bonhoefferufer - , der Verbindung von Am Spreebord und Goslarer Ufer und entlang des Charlottenburger Verbindungskanals denkbar. Die AG Verkehr wird nach erfolgreicher Diskussion entsprechende Vorschläge unterbreiten. 2. Linienführungen BVG-Bus Linien 109, X9 und M27 Im Verlauf der vergangenen 20 bis 25 Jahre sind teilweise erhebliche Veränderungen im Verkehr – Aufkommen und Führung – eingetreten. Der S- und U-Bahnhof Jungfernheide (Umsteigebahnhof) und der Kfz-Verkehr auf dem Tegeler Weg gehören dazu. Diese gilt es zum Nutzen der Bürger und der BVG zu verbessern.
Die Buslinie sollte entlang des Tegeler Weges zwischen Kamminer Str. und Olbersstr. so verändert werden, dass sie vom Knoten der Schloßbrücke kommend in die Kamminer Str. einbiegt, eine Haltestelle an der Kreuzung Kamminer/Osnabrücker Str. vorsieht und dann die Haltestelle S+U Jungfernheide in der Olbersstr. anfährt. Ab dem Tegeler Weg führt sie unverändert weiter – ohne Haltestelle am Tegeler Weg/S Jungfernheide - zum Jakob-Kaiser-Platz.
Die Haltestelle Tegeler Weg/S Jungfernheide soll verlegt werden zur Haltestelle S+U Jungfernheide in der Olbersstr.
Die Buslinie sollte entlang des Mierendorffplatzes zur Kreuzung an die Haltestelle Kamminer/Osnabrücker Str. und durch die Kamminer Str. zur Haltestelle S+U Jungfernheide in der Olbersstr. geführt werden. Die Linienführung durch die Keplerstr. entfällt. Die AG Verkehr wird nach erfolgreicher Diskussion entsprechende Vorschläge unterbreiten. 3. Ampelanlage Kreuzung Osnabrücker/Tauroggener Str. Das Verkehrsaufkommen an der Kreuzung hat in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen. Durch die künftig veränderte Verkehrsführung für den LKW-Verkehr wird die Bedeutung der Ampelanlage weiter abnehmen. (Verbot in der Osnabrücker Str. und Ampelanlage Tegeler Weg/Max-Dohrn-Str.; das Insel Echo, Zeitung aus dem Mierendorffkiez Nr. 1 vom Sommer 2008 berichtete).Es ist zu überlegen, ob man für den Fußgängerverkehr ein sog. Rundumgrün vorsehen kann. Die AG Verkehr wird nach erfolgreicher Diskussion entsprechende Vorschläge unterbreiten. 4. Zebrastreifen Mierendorffstraße 16, Begrünung Mierendorffstraße 30 Aus regelmäßig durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen in der Mierendorffstraße weiß die Polizei, dass dort zu oft zu schnell gefahren wird. Es muß erreicht werden, dass die Schüler und Schülerinnen der dortigen Grundschule sicher zu ihrem Unterricht und später auch wieder nach Hause finden. Außerdem sorgt das dort sehr holprige Kopfsteinpflaster für Verkehrslärm an dem zusätzlich die Anwohner leiden (das Insel Echo, Zeitung aus dem Mierendorffkiez Nr. 3 vom Frühling 2009 berichtete). Wir unterstützen daher den Vorschlag von Eltern und Anwohnern mit einem Zebrastreifen zur Querung der Mierendorffstraße 16 für mehr Sicherheit zu sorgen. Zusätzlich soll eine Flächenbegrünung auf dem Fußweg vor der Universität der Künste und den „abgepollerten“ Straßenteilen davor (Mierendorffstr. 30) für bessere Luft und mehr Ruhe sorgen. Die Verkehrskontrollen sollen verstärkt werden. Die AG Verkehr wird nach erfolgreicher Diskussion entsprechende Vorschläge unterbreiten. 5. Fußgängerzone Kaiserin-Augusta-Allee Die Geschäftsstraße der Kaiserin-Augusta-Allee zwischen Mierendorffplatz und Goslarer Platz zeigt sich wenig einladend. Stattdessen macht sie durch den Auto-Verkehr viel Lärm und ist wegen ihrer Breite auch nicht leicht zu queren. Die Verkehrslärm-Experten der Senatsverwaltung haben daher einen umfassenden Umbau für die Straße vorgesehen. Und wenn der LKW-Verkehr durch diese Straße vollkommen verboten wird, soll alles besser werden. Durch Einrichten einer Fußgängerzone (BVG-Busse können weiterhin durch die Straße fahren) ließe sich viel mehr erreichen. Auf den großen Flächen der heutigen Straße könnten Cafes entstehen; die Allee würde viel mehr zum Flanieren animieren, das eine oder andere Spielgerät von Kindern lässt sich auch dort ohne große Mühe und Verlust der Verkehrssicherheit erproben, mit anderen Worten: aus gefährlichem Straßenraum würde angenehmer Lebensraum. Die Diskussion um diese Idee hat aber gerade erst begonnen. Wir werden sie weiter führen und nach erfolgreicher Diskussion entsprechende Vorschläge unterbreiten. |